Die Arbeit mit Kristall-Schädeln

Die Angst vor dem Tod ist für viele ein Grund, warum sie solche Schädel einfach ablehnen. Hier gilt es generell zu hinterfragen und eine neue Bewusstheit zu fördern, da es zum Einen der natürliche Kreislauf des Lebens ist, und zum Anderen eine Realitätsverweigerung schnell dazu führt, auch das Leben in seiner vollen Tiefe und in seinen unendlichen Möglichkeiten zu meiden. Die Schädel sind natürlich ein Symbol. Wer genauer hinsieht findet jedoch bei weitem mehr als ein "Memento Mori!"  in Ihnen.

 

Und: Man kann sich behutsam vortasten. Nicht alles was gehen darf ist ein Verlust. Viel zu oft halten wir an Dingen und Situationen fest, die uns wirklich nicht gut tun. Oder wenn es im Leben einfach an zu vielen Stellen stockt, wir rational an allen möglichen Stellschrauben gedreht haben, um Situationen zu verbessern, oder verändern, aber es trotzdem "wie verhext" nicht funktioniert, eine nachhaltige Besserung zu erreichen. Wenn die Dinge nicht in unserer Macht liegen und an die Entscheidungen unserer Mitmenschen gekoppelt sind. Kurz, wenn wir das Gefühl haben, mit unserem Latein am Ende zu sein... Gerade dann kommt oft der letzte Lösungsversuch über den "spirituellen Weg". Er gibt uns das Gefühl zurück, doch selbst etwas tun zu können. Mit guten Gedanken gute Ereignisse "anzulocken", mit Ritualen für einen guten Ausgang einer Sache zu bitten, etwas in die Waagschale zu legen, dass die Götter, das Universum oder das Karma milde stimmt, unseren Wunsch zu erfüllen.

 

Wer an diesem Punkt bereits angekommen ist, oder wer damit schon experimentiert hat, wird gemerkt haben, dass es funktioniert. Zugegeben nicht immer, aber wer sich schon erfolgreich Ereignisse, Situationsverläufe oder materielle Dinge "manifestiert" hat, weiß, dass es auf eine unerklärliche Weise beinahe magisch ist, wie und auf welchen Ebenen der Geist Materie erschaffen kann... 

 

Aber es geht nicht nur darum, Dinge in das Leben hineinzuziehen. Manchmal wollen wir auch ein hartnäckiges Problem einfach los werden. An diesem Punkt komme ich nun mit meiner kleinen Schleife wieder zurück zu den Kristallschädeln. Für eine Arbeit mit den Schädeln kannst Du zusätzlich noch den Stein und seine Energie passend zu Deinem persönlichen Thema wählen. (z.B. Bergkristall für Klarheit, Rosenquarz für Liebesthemen, Amethyst für spirituelle Themen, Onyx für Schutz...)

 

Generell geht es bei der Arbeit mit den Schädeln darum, alles wovon Du Dich lösen möchtest, alles was weniger werden soll (Stress/Ängste/Sorgen) an den Schädel abzugeben. Lasse bewusst etwas sterben, damit Du endlich leben kannst. Gebe etwas in die Transformation, oder löse Dich vollständig davon. Dabei sollen Dir die Kristallschädel helfen. Die Arbeitsweisen hierzu sind vielfältig, darum folgt hier ein ganz einfaches Beispiel: 

 

Ein Kristallschädel-Liebeskummer-Ritual: 

Du hast Liebeskummer und möchtest, dass sich das Ende der Beziehung nun auch in Deinen Emotionen spiegelt und Du nicht mehr traurig über den Verlust bist, sondern nach vorne schauen kannst. Wähle Deinen Schädel. Eine von vielen Möglichkeiten ist hier der Rauchquarz-Schädel ich wähle ihn als Beispiel, weil der Rauchquarz ein guter Stein ist, Trauer zu bewältigen und, um sich auch von Abhängigkeiten zu lösen. (Ebenso wäre auch ein Rosenquarz möglich, da er alle Liebesthemen heilen kann, oder ein Amethyst, da er für das Thema Transformation steht... u.v.m.)

 

Nächster Schritt: Du erstellst eine "Negativ-Liste" mit allem, was Du an Emotionen, Ereignissen oder auch Gegenständen, materiell und emotional, vielleicht auch Schulden, Verträge oder weitere anhaltende Verbindungen mit Deinem Ex-Partner ... also alles was Du loswerden möchtest. Nehme schwarzes Tonpapier und schreibe mit Weiss darauf. Diese Liste schenkst Du jetzt dem Schädel, legst ihn darauf und bittest ihn, sie mit in "sein Reich" zu nehmen. Bedenke wohl was Du Dir wünschst – es könnte in Erfüllung gehen! Bleibe klar, positiv, und unbedingt auf das Wohl aller Beteiligten bedacht! Beim nächsten abnehmenden Mond kannst Du die Liste verbrennen, und damit den Schädel nochmal "anfeuern" seine Arbeit noch schneller zu erledigen. Dann machst du eine "Positiv-Liste" diesmal schwarz auf weiss mit den Dingen, die Dir, wenn alles besser als gut laufen würde, jetzt gerade Recht kommen würden. Male Dir aus was Du machst, wem Du triffst, wie Du Dich fühlst... Diese Liste ist für Dich. Verbrenne sie bei zunehmenden Mond an einem Freitag (Venustag)...

 

Ein solches Ritual kann Dir viel Erkenntnis bringen. Der Liebeskummer war nur ein Beispiel. Häufig wollen wir ganz andere Dinge, an denen wir nicht so emotional haften, loswerden. Schulden, Probleme, Gewicht, schlechte Angewohnheiten, Süchte... Die Liste ist lang. Die Schädel stehen hier immer auch für den positiven Aspekt des Loslassens. Dieser muss Dir an der Stelle aber auch klar werden. Um aus dem Kreisel herauszukommen brauchst Du einen positiven Fokus. Die meisten Menschen haben ein größeres Problem damit Dinge loszulassen, als Dinge zuzulassen. Wenn Du den Schädel hier als "Verbündeten" siehst, fällt es Dir an vielen Stellen leichter, Dinge und Situationen auszusuchen, die sich jetzt ändern dürfen, auch wenn Du scheinbar an ihnen hängst! 

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